Einsatz der Feuerwehr Hiddenhausen
Hiddenhausen. Ein Küchenbrand ist am Sonntagabend (22.02.2026) für die Bewohner eines Zweifamilienhauses an der Bünder Straße in Hiddenhausen-Eilshausen glimpflich verlaufen. Es entstand zwar beträchtlicher Sachschaden, aber glücklicherweise wurde niemand verletzt. Um kurz nach 18 Uhr drang plötzlich Rauch aus der Küche im Dachgeschoss des Wohnhauses unweit der Eilshauser Kirche. Offenbar war das Abendessen auf dem Herd in Brand geraten. Eine Frau versuchte noch die Flammen mit einer Decke zu ersticken - doch das Misslang. Sie wählte daraufhin den Notruf.
Um 18.17 Uhr alarmierte die Leitstelle den Löschzug Eilshausen, der umgehend mit Hilfeleistungslöschfahrzeug und Drehleiter ausrückte. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, hatten bereits alle Bewohner das Haus verlassen. Das Feuer hatte offenbar rasend schnell das Mobiliar der Küche erfasst. „Die Flammen schlugen aus einem Dachgeschossfenster“, sagte Einsatzleiter Bernd Gante, „und das Feuer drohte auf den Dachstuhl überzugreifen.“ Zunächst rückte ein Trupp unter Atemschutz in das Obergeschoss vor und übernahm die Brandbekämpfung mit dem Hohlstrahlrohr. Weitere Trupps folgten zur Unterstützung. Die Drehleiter wurde zur Kontrolle des Dachstuhls eingesetzt.
Wegen der unklaren Lage forderte Gante Unterstützung an. Der Löschzug Schweicheln-Bermbeck rückte deshalb ebenfalls aus. Nach etwa 30 Minuten entspannte sich die Lage. Das Feuer konnte auf die Küche begrenzt werden. „Der Raum wurde durch den Brand völlig zerstört“, sagte Gante. Wände und Decken der übrigen Zimmer seien rußgeschwärzt. Die Wohnung sei deshalb nach Ansicht des Einsatzleiters nicht mehr nutzbar. „Die Bewohner müssen wohl vorübergehend in einem Ausweichquartier unterkommen.“
Nach etwa zwei Stunden rückten die letzten Kräfte ab. Insgesamt waren 60 Ehrenamtliche und eine Rettungswagenbesatzung aus Herford für den Eigenschutz im Einsatz. Die Polizei hatte die Bünder Straße für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt.
Von Jens Vogelsang
(Text u. Fotos)







